Wie alles begann

 

ja, eigentlich begann es schon im Kindergartenalter in den 70-ern, als Kinder und Hunde noch frei auf der Straße unterwegs waren.

 

Jeder Hund, der alleine Gassi ging, was damals durchaus üblich war, wurde von mir mitgenommen.

Zu Hause gab es dann immer Tränen, denn behalten durfte ich diese "zugelaufenen" Hunde nie.

 

Nachdem bei meinen Eltern immer mal wieder kurze Zeit Hunde unser Eigen waren, habe ich meinen ersten eigenen Hund wahrhaftig vom meinem Kommuniongeld gekauft, also mit 9 Jahren.

Heute würde man das keinem Kind mehr zutrauen.

Wir fuhren also in eine Zoohandlung und kauften einen Hund aus einem Käfig.

Die Käfige waren an der Wand wie Vogelkäfige übereinandergebaut!

Dies war dann unser zweiter Foxterrierer, genannt Terry, genau wie der erste. (der erste war nur kurz in unserer Familie - Rattengift)

Wenn die Familie ins Schwimmbad fuhr, blieb ich mit meinem Terry daheim oder war unterwegs.

Erzogen habe ich ihn selbst, naja, wie ein Kind das eben so kann.... Unter anderem biss er auf Kommando, und wir waren dicke Freunde.

Er wurde mit etwa 10 Jahren Diabetiker und hat trotz Insulinspritzen nicht mehr lange gelebt.

 

Der dritte Foxterrier war dann ein VDH-Hund - er hieß Moritz vom Clausthal, genannt .... na? Terry!

Das war 1987. Den Züchter sah ich immer auf dem Weg zur Arbeit, als er seine Bande spazierenführte. Ich wollte "nur mal gucken"... und dann gehörte der Welpe mir.

Er war bereits 15 Wochen alt und entsprechend selbständig.

Von diesem Hund habe ich sehr viel gelernt. Er war äußerst dickköpfig und auch gegen Hunde teilweise agressiv, besonders gegen Rüden und gerne gegen größere. Angst hatte er niemals und er hat sich auch niemals unterworfen. Außerdem hatte er einen ausgeprägten Jagdtrieb.

Eine richtige Bindung hat er nie aufgebaut, ich war ihm völlig egal, wenn er im Jagdfieber war.

Ihn habe ich auch mit Erfolg ausgestellt, allerdings damals in der Dissidenz, weil Foxterrier zu dieser Zeit beim VDH noch gefärbt und gepudert werden mussten und ich dies ablehnte.

Er hatte eine Begleithundeprüfung sowie ein Leistungsabzeichen absolviert und startete bei den ersten Agilityversuchen, die es in Deutschland gab.

 

Zu dieser Zeit entstand bereits der Wunsch nach einem Briard,  aber der Einzug sollte noch fast 20 Jahre dauern.

 

Zu ihm kam dann Dina, eine Pudel-Dackel-Mix-Dame aus Notabgabe.

Sie war sehr intelligent und ganz anders als die Foxterrier, leichtführig und freundlich.

Unsere Kinder hatten viel Spaß mit ihr, sie musste u. a. Mutter-Vater-Kind spielen und hat das auch alles mitgemacht.

Sie wurde fast 16 Jahre alt.

 

Nachdem unser Terry III uns verlassen hat, kam schon Sunny, die heute noch da ist, in unser Leben.

Sie stammt vom Pferdehof und meine Kinder hatten mich so lange bearbeitet, bis wir einen Welpen nahmen.

Näheres unter Unsere Hunde - Sunny

 

Zu der mittlerweile uralten Dina und Sunny kam dann Joe, der Berner Sennenhund meines Mannes.

Ein treuer, äußerst freundlicher, souveräner und imposanter Rüde, der uns leider schon mit 7 Jahren plötzlich durch Leberkrebs genommen wurde. Von der Diagnose bis zum Tod dauerte es nur eine Woche.

 

Danach Jolie (Graziella los pequenos Banditos), die leider schon mit 4 Jahren ganz plötzlich schwer erkrankte und völlig unerwartet sofort eingeschläfert werden musste. Sie war eine Seele von Briard, sehr freundlich zu jedermann und immer strebsam. Ich vermisse sie so sehr.

 

Zu Sunny und Jolie gesellte sich dann Berenice, die nun die Mutter unseres A-Wurfes werden soll.

 

Aktuell haben wir also Sunny und Berenice bei uns.